5 points go to …

November 2nd, 2011 - (0 Comments)

Was sind eigentlich sinnvolle Kriterien, um ein Online-Versandhaus zu bewerten? Nach kürzlicher Befriedigung meiner Gear-Sucht, sollte ich den Händler bewerten. Auf einer 5-sternigen Skala. Aber welche Masßstäbe setzt man da an? Was rechtfertigt 5 Sterne? Wann sind 3 Sterne angemessen?

Letztlich handelt es sich ja um ein professionelles Versandhaus, und nicht um einen privaten Anbieter bei eBay, bei dem man schon froh ist, wenn die Ware 10 Tage nach Bezahlung eintrifft und in etwa der Beschreibung entspricht. “Ware TOP, netter Kontakt, gerne wieder” sollte doch die Mindestanforderung sein, die sich ein Versandhaus setzt. Sonst stimmt irgendwie bei dem Unternehmen was beim Verständnis von “Kundenbindung” und “Kundenservice” nicht.

Das bloße Einhalten der Gesetze rechtfertigt deshalb meiner Meinung nach auch noch keine ausreichende Leistungsbewertung; denn wer sich vorsätzlich nicht ans Gesetz hält, handelt in betrügerischer Absicht (und das wäre dann nicht mal mehr mangelhaft).

Also liebe Versandhändler, macht mich glücklich!

Mangelhaft (1 Stern)

  • Einhaltung des Fernabsatzgesetzes

Ausreichend (2 Sterne)

  • Ware entspricht der Deklaration (Features, Zustand, etc.)
  • Ware ist vernünftig für den Versand verpackt und kommt unbeschädigt bei mir an
  • Rechnungsbetrag stimmt
  • Lieferung innerhalb von 2-3 Werktagen (oder wie angekündigt)

Befriedigend (3 Sterne)

  • Endkundenpreis ist transparent (keine versteckten Kosten)
  • Versandkosten sind angemessen
  • Gängige Zahlungsmethoden (nicht nur VK bei Erstbestellung)
  • Erreichbarkeit des Kundenservice zu üblichen Geschäftszeiten
  • Unkomplizierte Retouren- und Gewährleistungsabwicklung

Gut (4 Sterne)

  • Bearbeitungsstatus des Bestellvorgangs ist transparent und jederzeit einsehbar
  • Ware gibt es nirgends günstiger
  • Versand an Packstation
  • Kostenlose Geschenkverpackung

Sehr Gut (5 Sterne)

  • Kein Mindestbestellwert
  • Keine Versandkosten
  • Entgegenkommen beim Rückgaberecht (30 Tage, keine Rücksendungskosten)
  • Bestellt am Samstag — Lieferung am Montag
  • Kundenservice 24/7 via 0800′er Nummer

Long Time no See

Oktober 28th, 2011 - (0 Comments)

Schweigbrechpost.

Langsam ist es an der Zeit — nicht nur jobbedingt — eine Entwicklungsumgebung mit Qt auf dem Mac an den Start zu bekommen. Ich finde Qt nicht nur wegen der Portierbarkeit gut, sondern auch weil es ein mächtiges Toolkit ist, um einfach Dinge zu realisieren.

Qt installieren

Es gibt zwei Möglichkeiten, Qt zu installieren: entweder man lädt ein aktuelles Binary Paket oder die Sourcen von der Qt Downloadseite. Verlinkt ist nur die aktuellste Version, aber durch Ersetzen der Versionsnummer in der URL kann man auch ältere Versionen laden. Ich bevorzuge die Binary Pakete. An den Sourcen ändere ich eh nix und das einzige was ich einstellen würde, ist die Ziel Architektur. Man spart also die 2 bis 3 Stunden, die Qt zum Bauen braucht.

Nach der Installation liegt Qt — per default — als Framework unter /Library/Frameworks.

Qt Creator

Seit der Version 4.4.3 (oderso) ist im Qt Paket der Creator enthalten. Eine kleine feine IDE, die quasi einen Code Editor und Qt’s Designer verheiratet. Man kann mit dem Ding unter OS X sofort loslegen. Einfache Projekte lassen sich damit sehr schnell umsetzen.

Der Creator ist das einzige Tool, was eine WYSIWYG-GUI für die Entwicklung der Widgets mitbringt.

Eclipse

Wahrscheinlich die frei IDE schlechthin. Um Qt zu integrieren, muss man aber einiges herumkonfigurieren. Zum Glück hat das Jan auf hyper-world dokumentiert. Eigentlich geht sich das sehr gut an. Aber leider habe ich ums Ver****n den Debugger nicht an den Start bekommen.

Xcode

Appels Schweizer Messer, wenn es um Entwicklung geht. Zur Einbindung von Qt gibt es zwei Xcode Templates, die einfach in das entsprechende Verzeichnis kopiert werden. Fertig. Die Vorteile von Xcode sind natürlich, dass man (fast) alle Werkzeuge, die man zur Entwicklung von Software für den Mac braucht zur Hand hat. Manchmal ist mir das aber zu viel, weil es schnell unübersichtlich werden kann.

Fazit

Vorweg: natürlich kann man sich auch ein Buildsystem zusammenschrauben. Dann braucht man nur einen guten Code Editor. Aber ehrlich gesagt ist mir das zu umständlich. Die Flexibilität die man dadurch bekommt, werde ich wahrscheinlich garnicht benötigen.

Bei allen 3 IDEs fällt zum Schluss des Buildprozesses ein App Bundle bzw. Package raus. Das ist super, da man das für die Distribution dann nicht “von Hand” zusammen schnüren muss.

Mit Eclipse und dem Creator müsste theoretisch eine Platform unabhängige Entwicklung (im Sinne von “entwickeln auf” — nicht “für”) möglich sein. Eclipse disqualifiziert sich aber, da das Debuggen irgendwie nicht bzw. für mich zu schwer an den Start zu bekommen ist.

Xcode ist nach meiner Einschätzung das mächtigste Tool von den dreien. Unterm Strich wird sich zeigen, ob entweder der Creator mit seinem einfachen aber integrierten Ansatz oder das schwere Schweizer Messer Xcode öffter angeschmissen wird.

Aus 2 mach 1 :: Akai APC 80

Februar 4th, 2011 - (0 Comments)